Wir lernen Abraham als einen Menschen kennen, der auf Gottes Anruf hört und seine Weisungen befolgt.
Abraham, Halbnomade, züchtete Schafe und Ziegen. Sein Stamm wechselte halbjährlich die Weideplätze, er lebte im Sommer in der Nähe kanaanitischer Stadtstaaten in einer Symbiose zu beidseitigem Nutzen. Im Winter entfernte er sich wieder und lebte für sich. Die Kanaaiter unterstanden einem König, vereehrten viele Götter und brachten Menschenopfer dar. Die Nomaden lebten in Sippen mit einem „Vater“ als Oberhaupt und verehrten einen Gott, scharten sich um ein lokales Heiligtum. (Entn. Egle Handbuch)
Abraham ist Gott treu. Sein Glaube ist uns ein Vorbild. Wenn Menschen offen sind für Gott, dann tut sich der Himmel auf. Dann geschieht etwas Wunderbares. Anhand von Abraham erfahren dürfen, dass Gott immer wieder für Überraschungen gut ist.
Mit unterschiedlichen Methoden haben die Kinder die Gelegenheit ihr Wissen über Abraham spielerisch zu vertiefen. Anschauungsmaterial erleichert es ihnen, sich in die Geschichte von Abraham hineinzudenken.
Mit Josef dürfen die Kinder erfahren, dass Gott uns begleitet und führt. Mit Gottes Hilfe kann Josef Träume deuten und wird so zur rechten Hand des Pharao. Mit Bildern und dem Gestalten eines Raumbereichs (Kett-ähnlich) unterstützt wird diese Josefsgeschichte für die Kinder lebendig. Diese formen können später zur Wiederholung verwendet werden.
Zum Abschluss der Volksschule wiederholen wir am Ende der 4. Klasse Geschichten aus der Bibel, die wir im Religionsunterricht gehört haben. Die Kinder suchen dabei individuell ihre Lieblingsschriftstellen. Es werden viele Bücher und weitere Materialien zur Unterstützung bereitgestellt.
Dann werden Blätter zu biblischen Geschichten gestaltet. Diese werden anschließend zu einer Rolle zusammengeklebt. Vorbild für die Schriftrollen ist die Thora – die Schriftrolle der Juden.
Einige Beispiele:
Diese Seiten aus den vergangenen Schuljahren zeigen, wie kreativ und fleißig die Kinder beim Gestalten ihrer Schriftrollen sind. Es ist hier natürlich nur ein kleiner Bruchteil der dabei entstandenen tollen Arbeiten abgebildet:
Die Kinder lernen Jesus kennen. Sie erfahren, was er den Menschen erzählt hat, indem sie mit Gleichnissen vertraut gemacht werden. Und sie hören, was Jesus getan hat, wie er ganz konkret den Menschen geholfen hat.
Folgende Inhalte aus der Bibel sind dazu geeignet:
In einer freien Lernphase lernen die Kinder das Land Israel vor 2000 Jahren zur Zeit Jesu kennen. Die abwechslungsreichen Angebote ermöglichen jedem Kind entsprechend seinen Talenten und Interessen selbstgewählte Schwerpunkte zu setzen. Allein oder in Gruppen erleben die Kinder eine schöne Stunde.
Einige Gegenstände führen uns in das Israel vor 2000 Jahren ein. Die Bilder geben einen Überblick über Arbeiten und eingesetztes Material der letzten Jahre:
Einige exemplarische Beispiele, Schautische und Tafelbilder im Religionszimmer zu den Themen Engel in der Bibel, Jesus und seine Zeit, Schöpfung, hl. Martin, hl. Franziskus, Kindersegnung, …
Jesus sagt den Menschen: Gott hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe (siehe Lk 4,16-22 bzw. Jes 61,1-2). Die Menschen hören die frohe Botschaft: Traurige werden froh, Hungrige satt, Kranke gesund, Ausgestoßene haben wieder Freunde.
Die Kinder hören die Geschichte von Zachäus, der dies selbst erleben durfte. Sie vertiefen diese Geschichte in einer Stationenstunde.