Zum Abschluss der Volksschule wiederholen wir am Ende der 4. Klasse Geschichten aus der Bibel, die wir im Religionsunterricht gehört haben. Die Kinder suchen dabei individuell ihre Lieblingsschriftstellen. Es werden viele Bücher und weitere Materialien zur Unterstützung bereitgestellt.
Dann werden Blätter zu biblischen Geschichten gestaltet. Diese werden anschließend zu einer Rolle zusammengeklebt. Vorbild für die Schriftrollen ist die Thora – die Schriftrolle der Juden.
Einige Beispiele:
Diese Seiten aus den vergangenen Schuljahren zeigen, wie kreativ und fleißig die Kinder beim Gestalten ihrer Schriftrollen sind. Es ist hier natürlich nur ein kleiner Bruchteil der dabei entstandenen tollen Arbeiten abgebildet:
Die Kinder lernen Jesus kennen. Sie erfahren, was er den Menschen erzählt hat, indem sie mit Gleichnissen vertraut gemacht werden. Und sie hören, was Jesus getan hat, wie er ganz konkret den Menschen geholfen hat.
Folgende Inhalte aus der Bibel sind dazu geeignet:
In einer freien Lernphase lernen die Kinder das Land Israel vor 2000 Jahren zur Zeit Jesu kennen. Die abwechslungsreichen Angebote ermöglichen jedem Kind entsprechend seinen Talenten und Interessen selbstgewählte Schwerpunkte zu setzen. Allein oder in Gruppen erleben die Kinder eine schöne Stunde.
Einige Gegenstände führen uns in das Israel vor 2000 Jahren ein. Die Bilder geben einen Überblick über Arbeiten und eingesetztes Material der letzten Jahre:
Jesus sagt den Menschen: Gott hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe (siehe Lk 4,16-22 bzw. Jes 61,1-2). Die Menschen hören die frohe Botschaft: Traurige werden froh, Hungrige satt, Kranke gesund, Ausgestoßene haben wieder Freunde.
Die Kinder hören die Geschichte von Zachäus, der dies selbst erleben durfte. Sie vertiefen diese Geschichte in einer Stationenstunde.
Durch Jesus erfahren Menschen Heilung und die Liebe Gottes.
Lied: Gottes Liebe ist so wunderbar. ..
Welche Menschen in der Bibel haben das erleben dürfen?
Die Menschen, die Jesus begegneten freuten sich und lobten Gott. Warum? Wie können sie gelobt haben?
Aber es gab und gibt Menschen, die können Jesus nicht hören. Freunde von Jesus erzählen uns; Jesus helite einen Taubstummen, der nicht hören und sprechen konnte: Perikope (Mk 7,31-37)
Jesus heilt den Taubstummen – Ausmalbild
Bildbetrachtung
Die Kinder erzählen, was sie an der Geschichte besonders berührt hat.
Im Handeln Jesu wollen wir die Güte, Barmherzigkeit, Liebe und Macht Gottes erfahren.
Kinderzeichnung Seesturm
In dieser Stunde wurden die Bibelgeschichten, die die Kinder nach Weihnachten schon gehört haben, wiederholt:
Bilder auf einer Schriftrolle rufen den Kindern die einzelnen Geschichten in Erinnerung.
Jesus erzählt: „Gott hat mich gesandt!“
Jesus segnet die Kinder
Jesus heilt den Aussätzigen
Der Schwerpunkt ist in dieser Stunde die Geschichte vom „Sturm auf dem See“
(Lk 8, 22-25)
Zu jeder Geschichte singen sie ein Lied.
Die Bastelarbeit stellt ein Schiff auf dem See dar. Man kann damit sehr schön diese Geschichte nachspielen.
Mit einem blauen Tuch wird der stürmische und der ruhige See dargestellt. Im See „schwimmen natürlich auch Fische“ und es gibt ein echtes Fischernetz.
Fantasiereise in das Land Israel:
Der Schauplatz vom See Gennesaret wird gemeinsam hergerichtet.
Wir hören von Jesus:
Der Sturm auf dem See (Mk 4, 35-41)
Jesuskerze hinstellen.
Schautisch Seesturm
Jesus geht durch das Land. Oft geht er an den See Gennesaret. Viele Menschen kommen zu ihm. Sie wollen ihn hören. Da sagt Jesus zu seinen Freunden: Lasst mich in euer Boot, dann rede ich vom Boot aus zu den vielen Leuten. Jesus steigt in das Boot.
Den ganzen Tag redet er zu den Menschen. Als es Abend wird, sagt er zu den Freunden: Wir wollen an das andere Ufer hinüberfahren, um allein zu sein.
Der Steg wird weggenommen.
Sie fahren auf den See hinaus. Der See ist still und ruhig. Jesus ist müde vom langen Tag und schläft ein.
Da erhebt sich ein Wind, die Wellen kräuseln sich, der Wind wird stärker, die Wellen höher… Plötzlich erhebt sich ein Wirbelsturm, die Wellen schlagen in das Boot, es beginnt sich mit Wasser zu füllen.
Kinder ziehen mit am Tuch (See).
Die Freunde rufen: Jesus hilf uns!
Kinder rufen!
Jesus aber schläft hinten im Boot. Sie rufen lauter: Jesus hilf uns, wir gehen unter!
Kinder rufen mit!
Da steht Jesus auf, droht dem Wind und dem See: Schweig! Sei still!
Tuch liegt wieder ganz still.
Da schaut Jesus seine Freunde an. Warum habt ihr solche Angst? Glaubt ihr nicht? Ich bin doch da! … Da staunen die Freunde und sagen: Wer ist dieser Jesus? Welche Macht hat er, dass ihm sogar der Wind und die See gehorchen?
Auch wir können darüber nur staunen und uns freuen, dass er uns beschützt. In der Hand hält.
Lied: Er hält das Leben in der Hand …
Gebet:
Jesus, du bist mit deinen Freunden über den See gefahren.
Da kam der große Sturm, deine Freunde hatten Angst.
Manchmal haben auch wir Angst.
Manchmal haben wir einen großen Sturm in uns,
wir ärgern uns, wir sind böse, wir haben Wut.
Jesus, dann sei du nahe, mach uns still,
mach alles wieder gut, dass wir froh werden,
dass die Angst weggeht und der Streit.
Guter Jesus, bleib bei uns und lass uns nicht allein.
Dann ist alles gut.