Schautisch Seesturm

Sturm auf dem See

Im Handeln Jesu wollen wir die Güte, Barmherzigkeit, Liebe und Macht Gottes erfahren.

Kinderzeichnung Seesturm
Kinderzeichnung Seesturm

In dieser Stunde wurden die Bibelgeschichten, die die Kinder nach Weihnachten schon gehört haben, wiederholt:

Bilder auf einer Schriftrolle rufen den Kindern die einzelnen Geschichten in Erinnerung.

  • Jesus erzählt: „Gott hat mich gesandt!“
  • Jesus segnet die Kinder
  • Jesus heilt den Aussätzigen
  • Der Schwerpunkt ist in dieser Stunde die Geschichte vom „Sturm auf dem See“
    (Lk 8, 22-25)

Zu jeder Geschichte singen sie ein Lied.

Die Bastelarbeit stellt ein Schiff auf dem See dar. Man kann damit sehr schön diese Geschichte nachspielen.

Mit einem blauen Tuch wird der stürmische und der ruhige See dargestellt. Im See „schwimmen natürlich auch Fische“ und es gibt ein echtes Fischernetz.

Fantasiereise in das Land Israel:
Der Schauplatz vom See Gennesaret wird gemeinsam hergerichtet.
Wir hören von Jesus:

Der Sturm auf dem See (Mk 4, 35-41)

Jesuskerze hinstellen.

Schautisch Seesturm
Schautisch Seesturm

Jesus geht durch das Land. Oft geht er an den See Gennesaret. Viele Menschen kommen zu ihm. Sie wollen ihn hören. Da sagt Jesus zu seinen Freunden: Lasst mich in euer Boot, dann rede ich vom Boot aus zu den vielen Leuten. Jesus steigt in das Boot.

Den ganzen Tag redet er zu den Menschen. Als es Abend wird, sagt er zu den Freunden: Wir wollen an das andere Ufer hinüberfahren, um allein zu sein.

Der Steg wird weggenommen.

Sie fahren auf den See hinaus. Der See ist still und ruhig. Jesus ist müde vom langen Tag und schläft ein.

Da erhebt sich ein Wind, die Wellen kräuseln sich, der Wind wird stärker, die Wellen höher… Plötzlich erhebt sich ein Wirbelsturm, die Wellen schlagen in das Boot, es beginnt sich mit Wasser zu füllen.

Kinder ziehen mit am Tuch (See).

Die Freunde rufen: Jesus hilf uns!

Kinder rufen!

Jesus aber schläft hinten im Boot. Sie rufen lauter: Jesus hilf uns, wir gehen unter!

Kinder rufen mit!

Da steht Jesus auf, droht dem Wind und dem See: Schweig! Sei still!

Tuch liegt wieder ganz still.

Da schaut Jesus seine Freunde an. Warum habt ihr solche Angst? Glaubt ihr nicht? Ich bin doch da! … Da staunen die Freunde und sagen: Wer ist dieser Jesus? Welche Macht hat er, dass ihm sogar der Wind und die See gehorchen?

Auch wir können darüber nur staunen und uns freuen, dass er uns beschützt. In der Hand hält.

Lied: Er hält das Leben in der Hand …

Gebet:

Jesus, du bist mit deinen Freunden über den See gefahren.
Da kam der große Sturm, deine Freunde hatten Angst.
Manchmal haben auch wir Angst.
Manchmal haben wir einen großen Sturm in uns,
wir ärgern uns, wir sind böse, wir haben Wut.

Jesus, dann sei du nahe, mach uns still,
mach alles wieder gut, dass wir froh werden,
dass die Angst weggeht und der Streit.
Guter Jesus, bleib bei uns und lass uns nicht allein.
Dann ist alles gut.

Stunde klingt langsam aus, wegräumen.