Unter Gottes weitem Schirm

Unter Gottes weitem Schirm

Gottesdienst zum Schuljahresende – 3. Klasse

Lied: Vor mir, hinter mir, um mich herum …

Ein Regenschirm wird aufgespannt.

Fünf Kinder lesen Situationen vor, in denen ihnen ein „Schirm“ Schutz und Sicherheit gewährt.

  1. Mein Schirm ist ein Regenschirm. Wenn es regnet, spanne ich meinen Regenschirm auf. Dann werde ich nicht nass. Ich bin beschirmt und beschützt.
  2. Mein Schirm ist ein Sonnenschirm. Wenn die Sonne stark scheint, spanne ich meinen Schirm auf. Er spendet Schatten. Ich bin vor der Sonne geschützt.
  3. Mein Schirm ist meine Familie. Ich fühle mich sicher wie unter einem Schirm, wenn mir meine Eltern zuhören.
  4. Mein Schirm sind meine Freunde. Gemeinsam verbringen wir viel Zeit und erleben etwas Schönes.
  5. Mein Schirm ist meine Klasse. Wir lernen gemeinsam, lachen, singen und spielen. Dort
    fühle ich mich wohl wie unter einem Schirm.

Nach dem Lesen heftet jedes Kind seinen Satz auf den Schirm. Es bleiben Felder frei – sie werden später ergänzt.

Wir haben jetzt gehört, was alles Schirm sein kann. Wo man sich beschirmt fühlen kann. Doch leider verpatzen wir öfters das Beschirmtsein. Gemeinsam wollen wir jetzt das Schuldbekenntnis beten und um Vergebung bitten.
Schuldbekenntnis: Ich bekenne …

Schriftlesung nach Psalm 91

P und L lesen abwechselnd die Strophen: Kinder sprechen gemeinsam den Kehrvers.

Ich wohne unter Gottes Schutz und ruhe sicher in seinem Schatten. Darum kann ich erleichtert sagen:
Gott, du bist mir wie ein schützender Schirm und wie eine Burg.
Wenn ich in Gefahr bin, ist er bei mir. Darum kann ich erleichtert sagen:
Gott, du bist mir wie ein schützender Schirm und wie eine Burg.
Wenn ich traurig bin, schenkt er mir neuen Mut. Darum kann ich erleichtert sagen:
Gott, du bist mir wie ein schützender Schirm und wie eine Burg
Gott ist meine Fluchthöhle. Bei ihm finde ich sicheren Schutz. Darum kann ich erleichtert sagen:
Gott, du bist mir wie ein schützender Schirm und wie eine Burg
Kein Unheil wird mir begegnen und kein Elend mein Haus umstellen. Darum kann ich erleichtert sagen:
Gott, du bist mir wie ein schützender Schirm und wie eine Burg.
Mit langem Leben will er mich sättigen und mich sein Heil schauen lassen. Darum kann ich erleichtert sagen:
Gott, du bist mir wie ein schützender Schirm und wie eine Burg.

Danach wird das 6. Segment auf dem Schirm ergänzt: Gott, du bist mir wie ein schützender Schirm.

Ein Schrim auf dem Schautisch

Fürbitten:

  1. Gott hält unser Leben in der Hand. Wir wollen ihm daher jetzt unsere Bitten sagen:
  2. Lass uns für andere, die traurig sind oder sich bedroht fühlen, wie ein Schirm sein, damit sie sich geborgen fühlen können.
  3. Mach unser Herz bereit, damit wir uns auch in den Ferien Zeit nehmen, um dich zu loben und zu preisen.
  4. Für die Menschen, die verzweifelt sind, wollen wir bitten: Lass sie Menschen begegnen, die sie ermutigen und beschirmen.
  5. Erfülle unser Herz mit Freude, und hilf uns, auch anderen Menschen Freude zu bereiten.
  6. Wir bitten dich auch für die Kinder aus Tschernobyl, die bald in Gastfamilien aufgenommen werden. Lass sie in dieser Zeit Schutz und Liebe spüren.

Eucharistiefeier

Schlussgebet und Segen

Erinnerung an den Gottesdienst

Die Kinder bekommen ein Erinnerungsbild. Sie sollen in den Ferien aufmerksam sein, wo sie sich beschirmt fühlten. Das Erinnerungsbild wird beim Anfangsgottesdienst verwendet.

Anschließend wird noch ein Schirm-Segment ausgefüllt:

Auch wir können Schutz und Schirm für andere sein!